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Die Optionsanleihe ist deshalb ein wichtiges Finanzinstrument, weil damit die Idee der Optionen einfacher verständlich wird. Ihre Bedeutung war über lange Zeit hinweg gering geworden, in neuerer Zeit erlebt sie jedoch eine eigentliche Renaissance. Ausgangslage Die Hofer AG emittiert eine Optionsanleihe, die von der Hausbank zu 100,5% fest übernommen wird und von ihr alleine öffentlich zur Zeichnung angeboten wird. Die Anleihensemissionskosten werden nicht berücksichtigt. Der Zahlungsverkehr wickelt sich durch die Hausbank ab. Bedingungen der Optionsanleihe - Anleihensbetrag Fr. 10‘000‘000.- - Emissionspreis 102% - Stückelung 2000 Obligationen zu Fr. 5‘000.- nom. - Jede Obligation ist mit 3 Optionsscheinen versehen. Ein Optionsschein berechtigt zum Bezug einer Aktie von nom. Fr. 200.- zum Preis von Fr. 620.-. Zur Sicherstellung der Optionsrechte beschliesst die Generalversammlung der Hofer AG eine Aktienkapitalerhöhung Die Hausbank übernimmt sämtliche Aktien zum Nennwert und schreibt den Gegenwert einem Sperrkonto gut. Die Emissionskosten der Aktienkapitalerhöhung inkl. Emissionsabgabe von Fr. 40‘000.- werden mit dem Obligationenagio verrechnet. Der Rest des Agios wird erfolgswirksam verbucht.
- Wie muss die von der GV beschlossene Aktienkapitalerhöhung aussehen? (Totalbetrag, Stückelung)
- Wieviel verdient die genannte Hausbank brutto am Geschäftsteil "Anleihe" mit der Hofer AG?
- "Die Hausbank schreibt den Gegenwert einem Sperrkonto gut" – welcher "Gegenwert" ist hier gemeint? Wie hoch ist er? Warum ein Sperrkonto?
- Was tut die Hausbank mit den übernommenen Aktien? Wie nennt man den dabei beanspruchten Markt?
- Inwiefern unterscheidet sich eine Optionsanleihe von einer "normalen" Anleihe"?
- Vergleichen Sie die Optionen der Optionsanleihe mit den aus dem Unterricht bekannten Optionen!
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