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Blue Chips [engl: Splitter eines Diamantes] "Blue-Chips" ist die Bezeichnung für Aktien von erstklassiger Qualität, häufig auch "Standardwerte" genannt. Zu den Merkmalen dieser Unternehmen zählen ein hohes Umsatzvolumen, eine erstklassige Bonität und ein weltweiter Bekanntheitsgrad. In Deutschland zählen alle 30 DAX-Titel, wie z.B. die Deutsche Telekom, Siemens, Daimler-Chrysler oder die Allianz zu diesen "First-Class-Werten", in Amerika sind es Werte des Dow-Jones , wie McDonalds, Coca-Cola oder IBM, in der Schweiz die UBS und früher auch die Swissair SWX Abk. für Swiss Exchange ( Siehe Schweizer Börse ). Schweizer Börse Private Organisation zur Betreibung des Börsenhandels in der Schweiz. 1993 im Rahmen des Projekts Elektronische Börse Schweiz (EBS) gegründet. Seit 1996 werden sämtliche Wertpapiere elektronisch gehandelt. Das Handelssystem zeichnet sich durch eine Vollintegration der Börsenprozesse aus und löste die früheren regionalen Effektenbörsen ab. Swiss Market Index (SMI) Auf der Basis der höchstkapitalisierten schweizerischen Aktien berechneter Aktienindex mit Indexbasis 30. Juni 1988 = 1500 Punkte. Swiss New Market Index (SNMI) Der SNMI zeigt die Kursentwicklung von Gesellschaften aus dem Segment für rasch wachsende Unternehmen aus dem In- und Ausland (so genannte Start-up Unternehmen). Der SNMI wird seit 1. März 2000 publiziert. Swiss Performance Index (SPI) Umfassendster schweizerischer Aktienindex, der zugleich in zahlreiche Teilindizes gegliedert ist, mit Indexbasis 1. Juni 1987 = 1000. Der SPI deckt alle an der Schweizer Börse kotierten inländischen Unternehmen ab, ist entsprechend ihrer Kapitalisierung gewichtet sowie dividendenkorrigiert und demnach gut als Benchmark für Performance -Vergleiche geeignet. Clearing Buchmässige Verrechnung (to clear = ausgleichen) gegenseitiger Forderungen, so dass nur der verbleibende Saldo vergütet werden muss, z.B. Wertschriften-Clearing und Banken-Clearing. Wertschriftenclearing Gegenseitige titel- und geldmässige Verrechnung der an der Börse getätigten Wertschriftentransaktionen der Banken bzw. Ringfirmen über gemeinsame Abrechnungsstellen. Dadurch wird nicht nur die technische Abwicklung der Wertschriftengeschäfte erleichtert, sondern es werden auch die Buchungen auf ein Minimum reduziert. Terminclearing umfasst die auf Termin gekauften und verkauften Wertschriften, Comptant-clearing dagegen die Kassageschäfte. SEGA , CEDEL, Euro-clear, Intersette Bankenclearing Verrechnung der aus dem Zahlungsverkehr sich ergebenden gegenseitigen Forderungen unter den Banken. Eine Form des B. bildet in der Schweiz das elektronische Interbankclearingsystem SIC. SIS SegaIntersettle Zusammenschluss von SEGA und Intersettle im Jahre 1999. Die Aufgabe der SIS ist die Vewaltung von Wertschriften, welche an der Schweizer Börse (SWX) oder auch im Ausland gehandelt werden. SEGA Abk. für Schweizerische Effekten-Giro AG. Externe zentrale Aufbewahrungsstelle der Schweizer Banken für Wertpapiere. Erlaubt Titelübertragungen durch blosse Umbuchungen anstelle aufwendiger physischer Transporte. Intersettle Kurzbezeichnung der Swiss Corporation für International Securities Settlements, Zürich. Dieses 1988 geschaffene System des Wertschriftenclearing wurde zur Ergänzung der SEGA geschaffen. Es dient der Rationalisierung der Transaktionen mit ausländischen Wertpapieren. Dem Intersettle sind neben in- und ausländischen Banken und Brokern auch andere Clearingorganisationen angeschlossen. |
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